Landtagsbrief Nr. 24
Hallo und Grüß Gott,
unser Land ist in der Krise. Gewissheiten, die Jahrzehnte Bestand hatten, sind zerbrochen. In einer solchen Zeit haben die politischen Extreme Zulauf. Am linken und am rechten Rand tauchen Figuren auf, die einfache Lösungen versprechen. „Man muss nur den Reichen möglichst viel Geld wegnehmen!“, schreien sie auf TikTok. Oder: „Man muss nur alle Zuwanderer rücksichtslos aus dem Land schmeißen!“
Wer´s glaubt wird selig. Die historische Bilanz ist nämlich eindeutig: Die mit den radikalen Lösungen fahren regelmäßig den Karren an die Wand. Sie kommen mit großen Versprechungen – und am Schluss steht ein jämmerliches Scheitern.
Ja, ich weiß. Demokratie ist manchmal mühselig. Ich habe mir auch oft gewünscht, dass das alles viel schneller geht: Kontrolle der Grenzen, Entbürokratisierung, Entfesselung der Wirtschaft.
Doch wir sind jetzt endlich auf einem guten Weg. Friedrich Merz kommt zwar mitunter etwas trocken rüber. Aber er hat Stehvermögen. Er ist hochintelligent. Er weiß, worauf es jetzt ankommt. Ich bin überzeugt: Er wird unser Land sicher durch diese stürmischen Zeiten steuern.
Lasst uns also die Ärmel hochkrempeln. Dieses Land hat schon ganz andere Krisen erfolgreich gemeistert. Worauf warten wir noch? Auf geht‘s!
Ihr und Euer Abgeordneter,
Kristan v. Waldenfels